Bilanz 2019

Das Wichtigste auf
einen Blick

Viele Themen im vergangenen Jahr waren innovativ und konnten erfolgreich umgesetzt werden. Werfen Sie mit uns einen Blick auf die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten.

Grafik Bilanz: offenes Buch | GVH Verbundbericht 2019/20
Grafische Darstellung eines Balkendiagramms und Lienendiagramms | GVH Verbundbericht 2019/20
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beförderte Fahrgäste

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Registrierungen Mobilitätsshop

GVH TARIFREFORM

Aus vier werden drei

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Übersichtlicher, gerechter, einfacher. Statt vier und drei Zonen gibt es seit dem 1. Januar 2020 nur noch drei – einheitlich für alle Fahrkarten. An die Stelle der unterschiedlichen Tarifzonen für „Tickets“ und „Cards“ tritt ein leicht verständliches Modell, in dem die Card-Zonen „Hannover 1“ und „Hannover 2“ zusammengelegt wurden.

Weitere Neuerung: Die Zonen haben andere Namen. Zone A, B und C im GVH Gebiet, im Regionaltarif (ehemals Außenringe) heißen sie D, E und F. Neben der Umbenennung der Tarifzonen wurden auch die Produktnamen durch leichter verständliche Begriffe ersetzt. Auf Anglizismen wie „Tickets“ und „Cards“ wurde weitgehend verzichtet. Die GVH MobilCard etwa wurde zur Monatskarte, das TagesEinzelTicket zur Tageskarte, das SammelTicket zur 6er-Karte und die GVH SparCard heißt seit Anfang 2020 Jugendnetzkarte.

Fahrgäste profitieren neben einem leichter verständlichen System auch von einem optimierten Fahrkartensortiment. So sorgen etwa die Einführung von einheitlichen 1.-Klasse-Aufschlägen und die Anerkennung des Kurzstreckentarifs in allen Bussen für mehr Übersichtlichkeit. Fahrkarten im Umland (Zone B und C) wurden günstiger und das Jobticket (ehemals GVH FirmenAbo bzw. SammelBestellerAbo) wurde um den Regionaltarif erweitert. Auch bei der Schulfahrkarte gab es positive Veränderungen: Sie ist seit dem Jahreswechsel zusätzlich auch in der Freizeit und in den Zonen ABC gültig.

Keyvisual – Bus und Bahn gratis fahr'n in der Region Hannover | GVH Verbundbericht 2019/20
Gratis-Fahr’n-Tag 2019

Erfolg auf ganzer Strecke –
gratis Nahverkehr im GVH


Am 30. November 2019 konnte jeder den gesamten Nahverkehr in der Region Hannover einen Tag lang kostenfrei nutzen. Und das wurde mit 50 bzw. 60 Prozent mehr Fahrgästen sehr gut angenommen. Darüber hinaus fand der Aktionstag bundesweit Beachtung. Die Unternehmen regiobus und ÜSTRA stockten ihr Angebot auf. Fahr- und Servicepersonal waren verstärkt im Einsatz, um eine bequeme Anreise in die Innenstadt zu ermöglichen und dem hohen Fahrgastaufkommen gerecht zu werden.

Viele Autofahrerinnen und Autofahrer sind begeistert auf Bus und Bahn umgestiegen. Wir konnten 16.000 weniger Autofahrten in der Innenstadt dokumentieren. Nicht nur der Individualverkehr konnte so signifikant reduziert, sondern auch der Schadstoffausstoß verringert sowie Verkehrsstaus vermieden werden.

Der Aktionstag sollte ein klares Signal setzen: Umsteigen auf den ÖPNV lohnt sich! Gemeinsam mit der Region Hannover, der Stadt Hannover, den Verkehrsunternehmen des GVH und dem Einzelhandel in Hannover war es möglich, die Innenstadt vom Autoverkehr zu entlasten mit dem ehrgeizigen Ziel, die Lebensqualität jedes Einzelnen zu steigern und das Klima zu schonen. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich zeigen, ob die erfolgreiche Aktion wiederholt werden kann.

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Impressionen vom Gratis-Fahr’n-Tag 2019

„Der Gratis-Fahr’n-Tag ist ein Großversuch, den noch keine andere Region in Deutschland gestartet hat.“

Ulf-Birger Franz,
Geschäftsführer GVH



Oberer Rahmen - Gratis fahr'n | GVH Verbundbericht 2019/20
Neue sprintH Linien – mehr Mobilität

Stadt, Land,
Bus

Ein weiterer Schritt in Richtung Verkehrswende:
Mit der Einführung der sprintH haben regiobus und ÜSTRA zusammen mit der Region Hannover den Ausbau von Buslinien gestärkt, die besonders große Fahrgastpotenziale aufweisen. Sieben Linien ermöglichen seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 direkte, kurze Umstiege von und zu den Verkehrsmitteln Stadtbahn, Regionalzug oder S-Bahn. Viele von ihnen in engerer Taktung. Bei den sprintH handelt es sich um Hunderter-Linien. Die 300, 400, 500, 600, 700, 800 und 900 verbinden das Umland mit der Stadt Hannover.

Alle Linien der Marke sprintH sollen künftig Fahrgästen ein neues Qualitätslevel bieten und den Fahrgastwunsch nach Mobilität auf unterschiedliche Art und Weise bedienen. Dazu zählen auch Service-Angebote wie kostenloses WLAN, USB-Ladesteckdosen und Monitore im Inneren der Fahrzeuge.

Die Fahrzeuge der Linie 500 und 700 haben bereits Vorzüge wie WLAN und USB-Ladesteckdosen. Die Ausstattung der übrigen fünf Linien folgt nach und nach.

Animation Sprint H der GVH | GVH Verbundbericht 2019/20
Übersichtskarte Sprint H | GVH Verbundbericht 2019/20

Das sind die sprintH
zur Einführung im Dezember 2019.

Abbildung Regio Bus der Sprint H Flotte | GVH Verbundbericht 2019/20
Grafik eines Sprint H Busses | GVH Verbundbericht 2019/20
Unterer Rahmen - Gratis fahr'n | GVH Verbundbericht 2019/20
Kampagne zur Fahrradmitnahme

Bike on board

Vom Start bis zum Ziel ohne Auto: Wer zum Beispiel die Distanz zwischen Startort und Haltestelle, die sogenannte „letzte Meile“, mit dem Fahrrad zurücklegen oder bei schlechtem Wetter auf Bus und/oder Bahn umsteigen möchte, profitiert seit dem 19. Mai 2019 von einheitlichen kostenfreien Mitnahmezeiten in Bus und Bahn. Mit dem Start der Aktion STADTRADELN in Hannover wurden die kostenfreien Mitnahmezeiten in den Verkehrsmitteln der GVH Verbundpartner im gesamten Tarifgebiet des GVH verlängert und angeglichen. Gleichzeitig wurde unter dem Motto: „Gute Fahrt miteinander!“ mit der Region Hannover

eine „Kampagne zur Harmonisierung“ ins Leben gerufen, um Konflikten bei der Fahrradmitnahme vorzubeugen. Unser Ziel war es, die Kommunikation sowie das Miteinander von Personen mit Kinderwagen, Rollstuhl, Rollator und/oder Fahrrad während der Fahrt zu fördern und zur gegenseitigen Rücksichtnahme aufzurufen. Die Mehrzweckbereiche in den Stadtbahnen und Bussen von ÜSTRA und regiobus wurden zudem mit neuen Piktogrammen ausgestattet. Sie zeigen die Regel zum Verhalten im Mehrzweckbereich: Personen mit Rollstuhl und Kinderwagen haben Vorrang vor dem Fahrrad.

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So geht's harmonisch zu bei der Fahrradmitnahme.

Illustraion einer Eisscholle zur Zoopatenschaft der GVH | GVH Verbundbericht 2019/20
Namenswettbewerb:

Bärenstarker Name gefunden:


Animation zum Eisbären-Namenswettbewerb der GVH | GVH Verbundbericht 2019/20

Verbunden in der Region – auch in Krisenzeiten: Der GVH und der Erlebnis-Zoo Hannover, zwei starke Partner in Sachen Klimaschutz, starteten im Frühling 2020 eine gemeinsame Aktion mit medialer Aufmerksamkeit. Gemeinsam initiierten sie einen Namenswettbewerb für das Eisbär-Jungtier und der GVH übernahm die Patenschaft für die kleine Eisbärin, die im November 2019 im Erlebnis-Zoo Hannover geboren wurde. Jeder konnte seinen Namensvorschlag einsenden. Am Ende entschied eine Jury, welchen Namen der Nachwuchs erhielt.

Bis zum 15. Mai haben fast 9.000 kreative Köpfe Hannovers Namensvorschläge eingereicht, aus denen rund 2.700 verschiedene zur Auswahl standen. Die Jury hat sich nur mit knapper Mehrheit entschieden. Das Eisbärmädchen wurde am 3. Juni auf den Namen Nana getauft. Ein Name, der in Hannover seit fast einem halben Jahrhundert Bedeutung hat und heute als Sinnbild für die Landeshauptstadt steht: Das GVH Patenkind wurde nach den drei Nana-Plastiken der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle, die vor 46 Jahren am Leibnizufer aufgestellt worden sind, benannt.

Abbildung der Torte mit dem Namen NANA für das Eisbärenbaby im Hannover Zoo | GVH Verbundbericht 2019/20 Abbildung zweier Eisbären im Zoo Hannover | GVH Verbundbericht 2019/20 Eisbärbaby Nana versteckt sich unter Ihrer Mutter | GVH Verbundbericht 2019/20 Eisbärbaby Nana aus dem Hannover Zoo zusammen mit ihrer Mutter | GVH Verbundbericht 2019/20 Eisbärbaby Nana aus dem Hannover Zoo wie sie aus dem Wasser guckt| GVH Verbundbericht 2019/20 Eisbärbaby Nana im Hannover Zoo | GVH Verbundbericht 2019/20 Eisbärbaby Nana sitzt und kaut auf der Vorderpfote herum | GVH Verbundbericht 2019/20
Grafik Eisscholle | GVH Verbundbericht 2019/20
Neu in 2020!

Optimal digital

Relaunch der GVH App und der Website: Sowohl unsere App als auch unsere Website werden
in den kommenden Monaten nutzerfreundlicher und um Funktionen ergänzt.